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Shopify Preise 2026: Pläne, Gebühren & echte Kosten

Shopify Preise 2026: alle Pläne und Gebühren im Überblick, von Basic bis Transaktionskosten. So berechnen Sie, was Shopify pro Monat wirklich kostet.

Veröffentlicht am Aktualisiert am · von Andreas Adams, Inhaber von Adams Marketing

Kostenübersicht Shopify: monatliche Grundgebühr und laufende Posten im Überblick.

Shopify kostet ein kleines Unternehmen in Deutschland ab rund 27 bis 39 € im Monat für den Basis-Plan (marktüblich, Stand 2026). Diese Zahl ist aber nur ein Drittel der Wahrheit. Zu den echten Shopify-Kosten gehören drei getrennte Blöcke: die monatliche Miete für die Plattform, der einmalige Aufbau Ihres Shops und die laufenden Extras wie Zahlungsgebühren, Apps und ein DSGVO-Consent-Tool. Wer nur den nackten Plan-Preis vergleicht, unterschätzt seine Rechnung fast garantiert. Davor bewahrt Sie dieser Ratgeber.

Ich bin Andreas Adams, ich baue Online-Shops auf Shopify und kalkuliere sie durch. Hier bekommen Sie die vollständige Gesamtrechnung statt einer geschönten Plan-Tabelle, die nur die halbe Wahrheit zeigt. Geschrieben für kleine Unternehmen, Gründer und Selbstständige, die wissen wollen, was am Monatsende tatsächlich zusammenkommt und die sich nicht von einem niedrigen Einstiegspreis blenden lassen möchten.

Was kostet Shopify im Monat? Die Pläne auf einen Blick

27 bis 39 € im Monat für den Basis-Plan, den kleine Unternehmen üblicherweise wählen (marktüblich, Stand 2026). Shopify rechnet monatlich ab und staffelt seine Pläne nach Funktionsumfang: darunter gibt es einen günstigeren Einsteiger-Tarif, darüber teurere Profi-Stufen für mehr Volumen.

Shopify-PlanMonatspreisFür wen
Basic (vollwertiger Shop)27 – 39 €/Monat (marktüblich, Stand 2026)ein typischer kleiner Onlineshop
Growteurer als Basic – aktuellen Tarif prüfenmehr Volumen, mehr Mitarbeiterzugänge
Advanceddeutlich teurer – aktuellen Tarif prüfenhohes Bestellaufkommen, tiefere Auswertungen
PlusEnterprise-Stufe, auf Anfragegroße Händler, nichts für kleine Betriebe

Warum stehen in der Tabelle keine exakten Cent-Beträge für die anderen Stufen? Weil Shopify seine Tarife regelmäßig anpasst und die Preisseite die Beträge je nach Land in unterschiedlicher Währung ausweist; eine feste Zahl an dieser Stelle wäre für einen Teil der Leser schlicht falsch. Ein Muster gilt trotzdem und lohnt die Rechnung: Wer im Voraus fürs Jahr zahlt, kommt pro Monat spürbar günstiger weg als bei monatlicher Zahlweise. Die einzige belastbare Euro-Hausnummer ist der Basis-Plan; die genauen Preise der übrigen Pläne prüfen Sie am besten tagesaktuell auf Shopifys offizieller Preisseite. Zwei Dinge gelten fast immer: Die Preise verstehen sich in der Regel zzgl. Umsatzsteuer, und bei jährlicher Vorauszahlung werden sie spürbar günstiger. Und denken Sie daran: Der Plan ist nur der erste von drei Kostenblöcken. Die vollständige Rechnung steht weiter unten.

Transaktionsgebühren: die Kosten, die viele übersehen

Eine Transaktionsgebühr ist ein kleiner Prozentsatz, den Shopify zusätzlich pro Verkauf einbehält, wenn Sie für die Bezahlung nicht Shopifys eigenen Bezahldienst nutzen. Genau hier steckt die Falle, die viele erst auf der ersten Abrechnung bemerken.

Nutzen Sie Shopifys eigenen Bezahldienst, entfällt dieser Aufschlag komplett. Entscheiden Sie sich stattdessen für einen externen Zahlungsanbieter, zahlen Sie dessen normale Gebühr und obendrauf noch Shopifys Extra-Prozentsatz. Die Kosten fallen also doppelt an: einmal beim Zahlungsanbieter, einmal bei Shopify. Für einen kleinen Shop mit dünner Marge ist das kein Detail, sondern kann den Unterschied zwischen Gewinn und Nullnummer pro Bestellung ausmachen.

Wie hoch dieser Aufschlag ausfällt, hängt am Tarif, und genau das lassen die meisten Vergleiche weg. Shopify nennt die Sätze auf seiner Preisseite:

TarifAufschlag pro Verkauf bei externem Zahlungsanbieter
Basic2 %
Grow1 %
Advanced0,6 %
Plus0,2 %

(Quelle: Shopify-Preisseite, abgerufen am 14. August 2026; anders als die Monatsbeträge sind diese Prozentsätze nicht währungsabhängig und deshalb hier belastbar.)

Daraus folgt eine Rechnung, die vor der Tarifwahl gehört: Bei 5.000 € Umsatz im Monat sind zwei Prozent 100 € Aufschlag, ein Prozent nur 50 €. Ab einem gewissen Umsatz ist der teurere Tarif also der billigere, sofern Sie bei einem externen Zahlungsanbieter bleiben. Die Kartengebühren beziffert Shopify auf derselben Seite übrigens nicht in Prozent; dort steht nur, dass sie je nach Tarif verschieden ausfallen.

Wichtig zur Einordnung: Die Gebühr des Zahlungsanbieters selbst (ein Prozentsatz plus ein paar Cent pro Transaktion) fällt immer an, egal welchen Weg Sie wählen. Das ist der Preis dafür, überhaupt Kartenzahlung, PayPal und Co. anbieten zu können, und lässt sich nicht umgehen. Vermeiden lässt sich nur Shopifys zusätzlicher Aufschlag. Den genauen Satz nenne ich hier bewusst nicht als feste Zahl: Er hängt vom Plan ab und ändert sich; den aktuellen Wert sehen Sie in Ihrem Shopify-Konto. Wichtiger als die zweite Nachkommastelle ist das Prinzip: eigener Bezahldienst gleich kein Aufschlag, externer Anbieter gleich Doppel-Gebühr.

App-Kosten: wie aus dem Baukasten schnell ein Abo-Stapel wird

Zusatzfunktionen kommen bei Shopify über Apps, und viele davon kosten monatlich extra, sodass sich mehrere kleine Abos zu einem spürbaren Posten summieren. Der Grund-Shop deckt den Kern ab: Produkte, Warenkorb, Kasse, ein Standard-Design.

Sobald Sie mehr wollen, wird es Abo-Land. Erweiterte Suchfunktion, Kundenbewertungen, Abo- oder Bundle-Verkäufe, eine Anbindung an Ihre deutsche Buchhaltung und Rechnungsstellung, gezielte Upsells: solche Wünsche laufen oft über kostenpflichtige Apps mit jeweils eigenem Monatspreis. Und jede App ist ein Abo, das abbucht und gepflegt werden will.

Ich stelle mich hier gegen die verbreitete „Sie brauchen App X, Y und Z“-Logik: Viele kleine Shops brauchen anfangs nur eine Handvoll Zusatz-Apps, manche gar keine. Ein sauber gebauter Shop kommt außerdem mit deutlich weniger Apps aus als einer, bei dem für jede Kleinigkeit schnell die nächste Erweiterung installiert wurde, weil vieles von Haus aus sauber gelöst wird, statt es teuer nachzukaufen. Eine pauschale App-Kosten-Summe werden Sie bei mir nicht finden, weil sie unseriös wäre: Der Posten hängt komplett davon ab, was Ihr Shop können muss. Als Faustregel gilt: Je klarer der Funktionsumfang von Anfang an definiert ist, desto niedriger und planbarer bleibt dieser Block.

In Deutschland kommen zu den Shopify-Grundkosten Posten dazu, die in vielen (oft aus dem Englischen übersetzten) Ratgebern schlicht fehlen. Allen voran ein DSGVO-konformes Cookie-Consent-Tool. Diese Posten sind der Hauptgrund, warum internationale Shopify-Kostenrechnungen für einen deutschen Shop zu niedrig ausfallen.

  • Cookie-Consent-Tool: rechtlich nötig, sobald Ihr Shop Tracking, Marketing-Pixel oder externe Dienste einbindet, in aller Regel ein monatlicher Posten.
  • Rechtstexte: Impressum, Datenschutzerklärung, AGB und Widerrufsbelehrung müssen erstellt und laufend aktuell gehalten werden. Fehlerhafte oder fehlende Rechtstexte gehören im Onlinehandel zu den häufigsten Abmahngründen (Quelle: eRecht24 / Händlerbund, 2026); hier zu sparen kann am Ende richtig teuer werden.
  • Deutsche Zahlarten: Kunden erwarten PayPal, Kreditkarte, Kauf auf Rechnung, oft auch Klarna. Jede Zahlart verursacht Anbietergebühren und, siehe oben, gegebenenfalls Shopifys Transaktionsaufschlag.

Diese Posten wirken einzeln klein, entscheiden aber über Ihre Rechtssicherheit und gehören deshalb in jede Shopify-Kostenrechnung. Ich rechne sie beim Shop-Aufbau von Anfang an mit ein, statt sie später als böse Überraschung nachzureichen. Konkrete Streitwerte oder Bußgelder nenne ich hier bewusst nicht: Solche Zahlen kursieren im Netz oft unbelegt, und der Punkt ist ohnehin nicht die Höhe im Einzelfall, sondern dass fehlerhafte Pflichttexte ein reales, vermeidbares Risiko sind.

Einmalig oder laufend: Was der Shop-Aufbau extra kostet

Shopifys Monats-Plan ist die Miete für die Plattform. Ihren Shop darauf aufzubauen ist eine separate, einmalige Investition. Diese Trennung ist der zentrale Gedanke des ganzen Ratgebers, weil fast jede Kostenrechnung im Netz beides durcheinanderwirft und Sie damit verwirrt.

Einmalige Kosten (Aufbau)Laufende Kosten (pro Monat)
Shop-Aufbau, Design und EinrichtungShopify-Plan (ab 27 – 39 €, Stand 2026)
Rechtstexte erstellen lassenCookie-Consent-Tool
ggf. Umzug/Migration eines bestehenden Shopsnötige Apps (bedarfsabhängig)
Produkttexte und ProduktfotosZahlungs- und Transaktionsgebühren
Domain und Wartung

Der Aufbau selbst liegt marktüblich zwischen 2.000 und 15.000 € (Stand 2026), je nach Produktzahl, Design und Funktionsumfang: ein eigenes, großes Thema, das diesen Kosten-Überblick sprengen würde. Im Detail habe ich es separat aufgeschlüsselt: was der Aufbau eines Onlineshops kostet, wie gute Produkttexte Ihren Shop verkaufen und, im größeren Rahmen, was eine Website insgesamt kostet. Meinen eigenen Preis nenne ich bewusst nicht pauschal. Sie bekommen ihn als Festpreis nach einem kostenlosen Erstgespräch, also eine feste Zahl vor Projektstart statt einer offenen Rechnung am Ende.

Shopify-Kosten pro Monat: ein Rechenbeispiel für einen kleinen Shop

Für einen typischen kleinen deutschen Shop setzen sich die Shopify-Kosten pro Monat aus mehreren Bausteinen zusammen, nicht nur aus dem Plan-Preis. So sieht die realistische Zusammensetzung aus:

  • Shopify-Basis-Plan: 27 bis 39 € (marktüblich, Stand 2026), der einzige feste Wert in dieser Rechnung.
  • Cookie-Consent-Tool: ein kleiner monatlicher Betrag, je nach Anbieter.
  • Domain: ein paar Euro im Monat, meist jährlich abgerechnet.
  • Ein bis zwei nötige Apps: bedarfsabhängig, oder anfangs gar keine.
  • Zahlungs- und Transaktionsgebühren: ein Prozentsatz auf Ihren Umsatz, fällt also nur an, wenn Sie auch verkaufen.

Unterm Strich landet ein kleiner, sauber gebauter Shop bei laufenden Fixkosten, die spürbar über dem nackten Plan-Preis liegen, für die meisten kleinen Betriebe aber planbar bleiben; die umsatzabhängigen Gebühren kommen erst mit den Verkäufen dazu. Das ist der Praxis-Punkt, den die reinen Plan-Tabellen verschweigen: Sie zahlen nie nur den Plan. Eine erfundene Endsumme nenne ich hier trotzdem nicht, weil sie ohne Ihren konkreten Funktionsumfang Kaffeesatzleserei wäre. Sehen Sie die Aufstellung als Orientierung, nicht als Angebot: Ihr tatsächlicher Bedarf, vor allem bei den Apps, entscheidet, wo Sie landen.

Ist Shopify das Richtige für Sie? Wann ja, wann nicht

Ich baue die meisten Shops auf Shopify, weil es kleinen Unternehmen planbare Monatskosten und wenig Wartungsaufwand bringt. Aber es passt nicht für jeden, und das sage ich Ihnen lieber vorher als hinterher.

Shopify ist stark, wenn Sie ein kleines Team ohne eigene IT-Abteilung haben, planbare Fixkosten wollen und sich nicht um Server, Updates und Sicherheit kümmern möchten. Sie mieten eine gepflegte Plattform und konzentrieren sich aufs Verkaufen. Für sehr viele kleine Betriebe ist das genau die richtige Rechnung.

Brauchen Sie dagegen volle Gestaltungsfreiheit, sehr spezielle Funktionen oder Sonderanforderungen, und haben die technische Betreuung dafür, kann eine selbst-gehostete Shop-Lösung besser passen. Deren laufende Kosten liegen allerdings marktüblich bei 130 bis 650 € im Monat (Stand 2026), also deutlich über Shopifys Plan; dafür gehört die Umgebung ganz Ihnen. Und ganz offen: Manchmal lohnt sich ein eigener Shop noch gar nicht. Wenn Ihre Stückzahlen klein sind, kann der Verkauf über bestehende Marktplätze der bessere Start sein; das kostet Sie erst mal keine feste Monatsmiete. Wie ich Shops baue und betreue, erfahren Sie auf meiner Über-mich-Seite.

Häufige Fragen

Was kostet Shopify im Monat für einen kleinen Shop?

Der Basis-Plan liegt marktüblich bei 27 bis 39 € im Monat (Stand 2026). Realistisch kommen ein Cookie-Consent-Tool, eine Domain und je nach Bedarf ein bis zwei Apps dazu, plus umsatzabhängige Zahlungsgebühren. Der reine Plan-Preis ist also nur der Startpunkt der Rechnung, nicht das Ende.

Welche versteckten Kosten hat Shopify?

Am häufigsten übersehen werden Transaktionsgebühren bei externen Zahlungsanbietern, kostenpflichtige Apps, das DSGVO-Consent-Tool und die Rechtstexte. Wirklich „versteckt“ ist keiner dieser Posten; sie fehlen nur in den meisten Plan-Tabellen, die ausschließlich die Plattform-Miete zeigen und den Rest weglassen.

Muss ich bei Shopify Transaktionsgebühren zahlen – und wie vermeide ich sie?

Shopifys zusätzliche Transaktionsgebühr fällt nur an, wenn Sie einen externen Zahlungsanbieter nutzen. Verwenden Sie Shopifys eigenen Bezahldienst, entfällt dieser Aufschlag. Die normale Gebühr des Zahlungsanbieters selbst zahlen Sie dagegen in jedem Fall; die lässt sich grundsätzlich nicht umgehen.

Was kostet es, einen Shopify-Shop erstellen zu lassen?

Das ist getrennt vom Shopify-Plan zu sehen. Der Aufbau eines Onlineshops liegt marktüblich zwischen 2.000 und 15.000 € (Stand 2026), je nach Umfang, Produktzahl und Design. Den verbindlichen Preis bekommen Sie bei mir als Festpreis nach einem kostenlosen Erstgespräch: eine feste Zahl vor Projektstart.

Ist Shopify für Anfänger und kleine Unternehmen geeignet?

Ja. Shopify nimmt Ihnen Technik, Updates und Sicherheit ab und bringt planbare Monatskosten; das macht es für Einsteiger und kleine Betriebe ohne eigene IT gut geeignet. Grenzen hat es bei sehr speziellen Sonderanforderungen; dann lohnt der Blick auf eine selbst-gehostete Lösung.

Wenn Sie jetzt Klartext statt Plan-Tabellen-Halbwahrheiten haben und den nächsten Schritt gehen wollen: So läuft ein Shopify-Shop-Projekt zum Festpreis bei mir ab, mit einer festen Zahl vor Projektstart. Und falls Sie noch am Rechnen sind: Alle drei Blöcke gehören in die Kalkulation, die Miete, der Aufbau und die laufenden Extras, egal für welches System Sie sich am Ende entscheiden. Weiter geht es in der Ratgeber-Übersicht.

Was Adams Marketing rund um den Shop übernimmt, steht hier: einen Onlineshop aufbauen oder umziehen lassen, bei Google gefunden werden oder wiederkehrende Arbeit automatisieren lassen.

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