Kosten
Onlineshop erstellen lassen: Kosten & Preise 2026
Onlineshop erstellen lassen: Kosten von 2.000 bis 15.000 € im Aufbau plus laufender Betrieb. Alle Preisblöcke, versteckte Posten und wann eine Website reicht.
Veröffentlicht am Aktualisiert am · von Andreas Adams, Inhaber von Adams Marketing
Ein Onlineshop kostet im Aufbau zwischen 2.000 € und 15.000 € (marktüblich, Stand 2026). Dazu kommen laufende Kosten, die je nach System zwischen rund 27 € und mehreren hundert Euro im Monat liegen. Was ein Onlineshop kostet, entscheidet sich also an zwei Blöcken: dem einmaligen Aufbau und dem laufenden Betrieb. Diese zwei Blöcke sind der Grund, warum die Angebote im Netz so stark schwanken und jeden verunsichern, der zum ersten Mal online verkaufen will.
Ich bin Andreas Adams und baue solche Shops selbst, dazu ziehe ich bestehende auf neue Systeme um. Geschrieben ist das hier für alle, die zum ersten Mal online verkaufen wollen, und für die, deren bestehender Shop im Betrieb zu teuer geworden ist. Sie erfahren, was Aufbau, Betrieb und ein späterer Umzug wirklich kosten und wann sich ein voller Shop noch gar nicht lohnt.
Was kostet ein Onlineshop? Die Kosten auf einen Blick
Ein Onlineshop kostet im Aufbau zwischen 2.000 € und 15.000 €; dazu kommen laufende Kosten, die bei einem gemieteten System wie Shopify bei rund 27 bis 39 € im Monat beginnen und bei einem selbst gehosteten Shop deutlich höher liegen (marktüblich, Stand 2026). Die folgende Übersicht trennt die beiden Blöcke, die im Netz oft vermischt werden: den einmaligen Aufbau und den laufenden Betrieb.
| Kostenblock | Marktübliche Spanne (Stand 2026) |
|---|---|
| Aufbau (einmalig) | 2.000 – 15.000 €, je nach Umfang, Produktzahl und Anbindungen |
| Laufend: Shopify (Basic-Miete) | 27 – 39 €/Monat |
| Laufend: selbst gehosteter Shop | 130 – 650 €/Monat (Hosting, Updates, Pflege) |
Diese Spannen sind marktübliche Orientierungswerte (Stand 2026) und nicht meine Preisliste. Als Maßstab taugen sie trotzdem: Liegt ein Angebot weit darunter, fehlt fast immer etwas im Leistungsumfang, meistens der Katalog oder die Rechtstexte. Liegt es weit darüber, sollte der Anbieter benennen können, wofür. Ihre eigene Zahl entsteht ohnehin erst am konkreten Sortiment. Bei mir gilt ein Festpreis nach kostenlosem Erstgespräch, in dem der Umfang schriftlich steht. Wie so ein Projekt bei mir abläuft, vom Aufbau bis zum Umzug eines bestehenden Shops, lesen Sie unter Shop-Aufbau und Shop-Umzug.
Einmalige Aufbaukosten: Wovon der Preis abhängt
Der Aufbaupreis eines Onlineshops hängt an einer Handvoll konkreter Faktoren. Wenn Sie einen Onlineshop erstellen lassen, treiben vor allem diese Punkte die Kosten, und sie erklären, warum derselbe Shop einmal bei 2.000 € und einmal bei 15.000 € landet:
- Produktanzahl und Katalog: zehn Produkte sind schnell angelegt; tausend Artikel mit Varianten, Bildern und Kategorien sind ein Projekt für sich.
- Design, fertiges Theme oder Eigenbau: Ein Theme ist schnell eingerichtet und kostet wenig. Ein eigenes kostet mehr und ist zugleich der einzige Posten, an dem Kunden Ihren Shop später von tausend gleich aussehenden unterscheiden.
- Zahlungs- und Versandanbindung: je mehr Zahlarten und Versanddienstleister, desto mehr Einrichtung und Tests.
- Schnittstellen: Anbindungen an Warenwirtschaft oder Buchhaltung sparen später Handarbeit, kosten im Aufbau aber extra.
- Content: Produkttexte und -bilder sind der am häufigsten unterschätzte Posten, weil er mit jedem einzelnen Artikel mitwächst. Wer selbst schreibt und fotografiert, spart hier am meisten.
- SEO-Grundlagen: Kategorien, Produkttexte und saubere Adressen gleich richtig angelegt, damit der Shop bei Google gefunden wird. Ein nachträglicher Umbau kostet bei tausend Artikeln ein Vielfaches von dem, was er bei zehn gekostet hätte.
- Rechtssicherheit: Impressum, Datenschutz, AGB und Widerruf sind Pflicht (zum Barrierefreiheitsgesetz weiter unten mehr).
Den Ausschlag gibt am Ende fast immer die Menge: Produktzahl, Varianten, Zahlarten. Wer mit einem bewusst kleinen Sortiment startet und später erweitert, zahlt für den Aufbau deutlich weniger und kann trotzdem vom ersten Tag an verkaufen. Wie gute Produkttexte aufgebaut sind und wann KI dabei hilft, lesen Sie im eigenen Ratgeber.
Laufende Kosten: Was ein Onlineshop im Monat kostet (Shopify vs. selbst gehostet)
Ein Onlineshop kostet auch nach dem Aufbau Geld. Wie viel, hängt vor allem vom System ab. Bei einem gemieteten Shop zahlen Sie eine feste Monatsmiete, bei einem selbst gehosteten Shop tragen Sie Hosting, Updates und Pflege selbst. Das sind die zwei Grundmodelle:
| System | Laufend pro Monat (Stand 2026) | Was das für Sie bedeutet |
|---|---|---|
| Shopify (Miete, Basic-Tarif) | 27 – 39 €/Monat | Anbieter kümmert sich um Server, Updates und Sicherheit, planbare Fixkosten |
| Selbst gehosteter Shop (z. B. WooCommerce, Shopware) | 130 – 650 €/Monat | Mehr Freiheit, aber der technische Unterbau liegt bei Ihnen |
Marktübliche Orientierungswerte, Stand 2026. Nur der laufende Betrieb, ohne den einmaligen Aufbau.
Dazu kommt ein Posten, den viele Kosten-Guides verschweigen: die Zahlungsgebühr pro Verkauf. Was ein Onlineshop bei Shopify im Monat kostet, hängt nämlich auch an der gewählten Bezahlart. Wer die hauseigene Bezahllösung nutzt, spart die zusätzliche Transaktionsgebühr, die anfällt, sobald Sie einen externen Zahlungsanbieter anbinden. Über viele Bestellungen summiert sich das, deshalb gehört diese Zahl von Anfang an auf den Tisch und nicht erst in die erste Abrechnung. Wie sich die Shopify-Tarife und -Gebühren im Detail zusammensetzen, ist ein Thema für sich.
Für die meisten kleinen Unternehmen ist ein gemietetes System wie Shopify die planbarere Wahl: Der Anbieter kümmert sich um Server, Sicherheits-Updates und Verfügbarkeit, Sie zahlen dafür eine feste Miete. Ein selbst gehosteter Shop, etwa WooCommerce oder Shopware, gibt Ihnen mehr Freiheit und keine Plattform-Bindung, verlangt im Betrieb aber mehr: Server, regelmäßige Updates und jemanden, der sich darum kümmert. Dieser Betreuungsaufwand ist der Grund, warum die laufende Spanne beim selbst gehosteten Shop so viel breiter ausfällt.
Brauche ich überhaupt einen Onlineshop – und wann lohnt er sich?
Nicht jedes Unternehmen braucht einen vollen Onlineshop. Bei wenigen Produkten oder noch unbewiesener Nachfrage reicht oft eine Website mit Bestell- oder Anfrage-Funktion, deutlich günstiger im Aufbau und im Betrieb als ein kompletter Shop mit Warenkorb, Zahlungsabwicklung und Versandlogik. Ein voller Onlineshop lohnt sich, sobald Sortiment, Bestellmenge und wiederkehrende Zahlungs- und Versandprozesse ihn rechtfertigen.
Ein Test vorab: Verkaufen Sie nur eine Handvoll Produkte oder Dienstleistungen, bei denen ohnehin jede Bestellung kurz abgestimmt wird? Dann können Sie sich den Shop-Aufbau zunächst sparen und stattdessen eine Website mit Bestell- oder Anfrage-Funktion erstellen lassen und den Shop später nachrüsten, wenn die Nachfrage bewiesen ist. Führen Sie dagegen viele Artikel, erwarten planbar Bestellungen und sollen Zahlung sowie Versand automatisiert ablaufen, ist der Shop die richtige Investition.
Wie viel dabei allein die reine Website kostet, habe ich im Geschwister-Ratgeber was eine reine Website kostet aufgeschlüsselt. So sehen Sie beide Wege nebeneinander und können entscheiden, was zu Ihrer Situation passt, statt in einen Shop zu investieren, den Sie noch gar nicht brauchen.
Muss mein Onlineshop barrierefrei sein? Was das BFSG verlangt
Für einen Shop ist das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz unmittelbar einschlägig, denn der Verkauf über das Internet ist eine Dienstleistung im elektronischen Geschäftsverkehr (§ 2 Nr. 26 BFSG). In Kraft ist es seit dem 28. Juni 2025. Ausgenommen bleiben Kleinstunternehmen, also weniger als 10 Beschäftigte und höchstens 2 Mio. € Jahresumsatz oder Jahresbilanzsumme (§ 3 Abs. 3 BFSG). Wer darüber liegt, ist in der Pflicht, ebenso jeder, der BFSG-Produkte wie E-Book-Reader oder Router im Sortiment führt (Quelle: § 2 und § 3 BFSG; Händlerbund, 2025). Welche Fallgruppe auf Sie zutrifft, steht ausführlich unter BFSG: Wer ist betroffen?.
Für Sie heißt das konkret: Liegen Sie über den Schwellen oder verkaufen Sie solche Produkte, muss Ihr Shop barrierefrei bedienbar sein: gute Struktur, ausreichende Kontraste, Bedienung per Tastatur und klare Formulare an der Kasse. Als Kostenfaktor ist das gut beherrschbar, solange es von Anfang an mitgedacht wird. Teuer wird es vor allem dann, wenn ein bestehender Shop nachträglich umgebaut werden muss. Ich baue deshalb auch unterhalb der Schwellen von Beginn an barrierearm: Das kostet im Aufbau kaum extra und erspart Ihnen ein späteres Nachrüsten, falls Ihr Shop wächst.
Die Posten, die erst im Betrieb sichtbar werden
Beim Shop tauchen die teuren Überraschungen selten im Angebot auf, sondern in der dritten Monatsabrechnung. Diese Liste ist dafür da, dass Sie vorher danach fragen:
- Kostenpflichtige Apps und Erweiterungen: bei Miet-Systemen der stille Dauerposten. Jede Zusatzfunktion, die das Grundsystem nicht mitbringt, kann eine monatliche App sein.
- Premium-Theme oder individuelles Design: alles, was über die kostenlose Vorlage hinausgeht.
- Zahlungs- und Transaktionsgebühren: pro Verkauf, abhängig vom Zahlungsanbieter (siehe oben).
- Nachträglich beauftragter Content: Produkttexte und Produktfotos, sobald Sie sie nicht selbst beisteuern.
- Erweiterungen nach dem Start: neue Kategorien, Funktionen oder Saison-Aktionen.
- Barrierefreiheit nachrüsten: falls sie von Anfang an übersprungen wurde.
- Ein späterer System-Umzug: dazu gleich mehr.
Gehen Sie diese Liste vor der Beauftragung Punkt für Punkt durch und lassen Sie sich zu jedem sagen, ob er enthalten ist oder extra kostet. Wer bei den Apps und den Zahlungsgebühren ausweicht, hat sie nicht kalkuliert. Deshalb arbeite ich mit einem Festpreis, in dem diese Posten vorab schriftlich stehen.
Shop-Umzug: Was kostet der Wechsel auf ein neues System?
Ein Systemwechsel ist ein eigener Kostenblock. Die größte Sorge dabei ist aber selten das Geld, sondern die Frage: „Verliere ich meine Daten oder meine Google-Rankings?“ Diese Angst ist der eigentliche Preis eines Umzugs, und hier trennt sich sauberes Handwerk von der Bastellösung.
Ich ziehe Shops über eine eigene Migrations-Pipeline um, von Shopware zu Shopify, die Produkte, Kategorien und die Bestellhistorie samt Verknüpfungen überträgt, 301-Weiterleitungen von den alten auf die neuen Adressen anlegt (damit die aufgebaute Sichtbarkeit bei Google erhalten bleibt) und jeden Schritt protokolliert. Aus einer Zitterpartie wird so ein nachvollziehbarer, kalkulierbarer Vorgang.
Warum das Handarbeit erfordert, zeigt ein Detail aus der Praxis: Deutsche Excel-Exporte erzeugen CSV-Dateien mit Semikolon als Trennzeichen, während ein Shopify-Import Kommas erwartet. Und die Reihenfolge des Imports (erst Produkte, dann Kunden, dann Bestellungen) entscheidet darüber, ob die Verknüpfungen zwischen Bestellung und Kunde erhalten bleiben. Wer das nicht beachtet, importiert Datensalat. Solche Fallen sind der Grund, warum ein Umzug seinen Preis hat und warum er sich lohnt, wenn er richtig gemacht wird. Wie ein Shop-Umzug ohne Datenverlust abläuft, erkläre ich auf der Leistungsseite.
Warum ein Shop-Angebot ohne feste Zahl gefährlich ist
Ein Shop besteht aus mehr Einzelteilen als eine Website, und genau deshalb ist die Abrechnung nach Aufwand hier riskanter als anderswo. Jede Zahlart, jeder Versanddienstleister und jede Schnittstelle ist ein eigener kleiner Bauabschnitt mit eigenem Test. Zehn solcher Teile, die einzeln kaum ins Gewicht fallen, ergeben zusammen den Betrag, über den am Ende gestritten wird.
In ein Shop-Angebot gehört deshalb mehr hinein als in ein Website-Angebot: Welche Zahlarten werden eingerichtet, wie viele Produkte angelegt, wer pflegt die Kategorien, was passiert mit den Bildern? Ein Angebot, das diese Punkte einzeln benennt, ist mehr wert als eines mit einer niedrigeren Summe und einer Zeile Beschreibung. Warum eine feste Zahl bei einem abgegrenzten Projekt grundsätzlich besser schützt als ein Stundensatz, steht im Geschwister-Ratgeber zu den Kosten einer Website.
Bei mir steht der Preis vor Projektstart: ein Festpreis nach kostenlosem Erstgespräch, in dem aufgeführt ist, was enthalten ist. Weil ich jedes Projekt selbst umsetze, sprechen Sie dabei direkt mit dem, der auch baut (wie ich arbeite).
Häufige Fragen
Was kostet ein kleiner Onlineshop für den Start?
Ein kleiner Onlineshop mit überschaubarem Sortiment liegt im Aufbau am unteren Ende der marktüblichen Spanne, also näher an 2.000 als an 15.000 € (Stand 2026). Wenn Sie einen Onlineshop erstellen lassen, hängt der genaue Preis vor allem an Produktzahl und Design; verbindlich gibt es ihn als Festpreis nach einem kostenlosen Erstgespräch.
Was kostet ein Onlineshop im Monat (laufend)?
Laufend zahlen Sie bei einem gemieteten System wie Shopify eine Monatsmiete ab rund 27 bis 39 € (Stand 2026), bei einem selbst gehosteten Shop je nach Hosting und Pflege deutlich mehr (marktüblich 130 bis 650 € pro Monat). Dazu kommen Zahlungsgebühren pro Verkauf und optionale Apps.
Ist Shopify oder ein selbst gehosteter Shop günstiger?
Im laufenden Betrieb ist ein gemietetes System wie Shopify für kleine Unternehmen meist günstiger und planbarer, weil der Serverbetrieb im Preis steckt. Ein selbst gehosteter Shop bietet mehr Freiheit, kostet im Betrieb aber mehr Zeit und Geld für Hosting und Wartung.
Brauche ich einen Onlineshop oder reicht eine Website?
Bei wenigen Produkten oder noch unklarer Nachfrage reicht oft eine Website mit Bestell- oder Anfrage-Funktion, günstiger im Aufbau und Betrieb. Ein voller Shop lohnt sich, sobald Sortiment, Bestellmenge und automatisierte Zahlung und Versand ihn rechtfertigen.
Gehen beim Shop-Umzug Daten oder Google-Rankings verloren?
Nein, wenn der Umzug sauber gemacht wird. Der komplette Katalog lässt sich mitsamt der Bestellhistorie und allen Verknüpfungen übertragen, und 301-Weiterleitungen von den alten auf die neuen Adressen erhalten die bei Google aufgebaute Sichtbarkeit. Entscheidend sind die richtige Import-Reihenfolge und ein protokollierter Ablauf.
Bekomme ich einen Festpreis für meinen Onlineshop?
Ja. Nach einem kostenlosen Erstgespräch bekommen Sie einen Festpreis: eine feste Zahl vor Projektstart, in der steht, was enthalten ist.
Wer beim Shop nur den Aufbau rechnet, rechnet die Hälfte. Planen Sie die laufenden Posten von Anfang an mit ein, dann hält Ihre Kalkulation auch im zweiten Jahr. Die übrigen Themen rund um Shop und Sichtbarkeit finden Sie in der Ratgeber-Übersicht.
Was Adams Marketing rund um den Shop übernimmt, steht hier: einen Onlineshop aufbauen oder umziehen lassen, bei Google gefunden werden oder wiederkehrende Arbeit automatisieren lassen.