Kosten
Website erstellen lassen: Kosten & Preise 2026
Website erstellen lassen: marktüblich rund 490 € für einen Onepager bis über 10.000 €. Alle Preisspannen nach Typ und die echten Kostentreiber im Überblick.
Veröffentlicht am Aktualisiert am · von Andreas Adams, Inhaber von Adams Marketing
Eine Website kostet in Deutschland je nach Umfang marktüblich zwischen rund 490 € für einen Onepager und über 10.000 € für ein größeres Projekt; eine typische kleine Firmenwebsite liegt bei 2.500 bis 5.000 € (marktüblich, Stand 2026). Was eine Website kostet, hängt also vor allem davon ab, wie groß und wie individuell sie wird. Deshalb reichen die Angebote im Netz von ein paar hundert bis über zehntausend Euro und verunsichern jeden, der zum ersten Mal kalkuliert.
Ich bin Andreas Adams, ich baue diese Websites selbst und kalkuliere jedes Projekt persönlich. Dieser Ratgeber ist für kleine Unternehmen, Gründerinnen und Selbstständige gedacht, nicht für Startups mit Millionenbudget oder Konzerne. Ich zeige Ihnen, welche Preise realistisch sind, was den Preis wirklich treibt und woran Sie einen fairen Anbieter erkennen. Auch dann, wenn ein Baukasten für Sie gerade völlig ausreicht.
Was kostet eine Website? Die Preise nach Typ auf einen Blick
490 bis 1.000 € für einen Onepager, 2.500 bis 5.000 € für eine kleine Firmenwebsite, 5.000 bis über 10.000 € für ein größeres Projekt (marktüblich, Stand 2026). Was eine Website kostet, lässt sich also am ehesten über den Typ eingrenzen. Die folgenden Spannen sind marktübliche Orientierungswerte (Stand 2026), keine Preise von mir, sondern das, was in Deutschland derzeit üblich ist.
| Website-Typ | Marktübliche Spanne (Stand 2026) |
|---|---|
| Onepager / digitale Visitenkarte | 490 – 1.000 € |
| Kleine Firmenwebsite (mehrere Seiten) | 2.500 – 5.000 € |
| Größeres Projekt (viele Seiten, Funktionen) | 5.000 – 10.000 € und mehr |
| Website mit Onlineshop | ab ca. 2.000 € (siehe eigener Abschnitt) |
Marktübliche Orientierungswerte, Stand 2026.
Eine verbindliche Zahl bekommen Sie nur individuell: Bei mir gilt ein Festpreis nach kostenlosem Erstgespräch, eine feste Zahl, bevor die Arbeit beginnt, statt einer offenen Rechnung. Die Spannen oben helfen Ihnen aber, ein Angebot einzuordnen und zu erkennen, ob es grob im Rahmen liegt.
Kostenrechner ohne Haken. Wie viel genau bei Ihnen? Das hängt von Ihren Faktoren ab. Auf meiner Webdesign-Seite finden Sie einen interaktiven Kostenrechner, der aus wenigen Angaben eine marktübliche Spanne zeigt, ganz ohne E-Mail-Eingabe und ohne Fantasie-Sofortpreis. Er ist eine Orientierung, kein Angebot: Der verbindliche Festpreis entsteht im kostenlosen Erstgespräch.
Warum Webdesign-Kosten so weit auseinandergehen: die echten Kostentreiber
Der Preis einer Website hängt an konkreten Faktoren. Vor allem diese acht bestimmen, wo Sie in der Spanne landen. Sie erklären auch, warum ein und dieselbe Idee je nach Ausführung am unteren oder am oberen Ende der Spannen landet.
| Kostentreiber | Wirkung auf den Preis |
|---|---|
| Seitenanzahl / Umfang | Der größte Mengen-Hebel: mehr Seiten, mehr Aufwand. |
| Design – Vorlage oder individuell | Eine Vorlage ist günstig; ein eigenes Design kostet mehr, hebt Sie aber vom Wettbewerb ab. |
| Funktionen & Schnittstellen | Formulare, Buchung, Shop oder Anbindungen an andere Systeme treiben den Preis. |
| Inhalte – Texte & Bilder | Liefern Sie sie selbst, sparen Sie; sonst kommen Text und Fotos dazu. |
| SEO-Grundlagen | Sauber von Anfang an gebaut kostet wenig extra; später nachrüsten ist teurer. |
| Technik-Basis | Schlanke, schnelle Technik gegen ein wartungsintensives System. |
| Rechtssicherheit (DSGVO, Impressum) | Pflicht, aber überschaubar im Aufwand. |
| Pflege & Wartung | Ein laufender Posten, stark abhängig von der gewählten Technik. |
Aus Kalkulationssicht entscheidet meist der Umfang über den Preis, weniger das schicke Detail. Wer die Zahl der Seiten und Funktionen realistisch klein hält und Texte selbst liefert, drückt den Preis am wirksamsten. Und es lohnt sich, SEO-Grundlagen von Anfang an einzubauen: Sie später nachzurüsten kostet fast immer mehr, als sie gleich mitzudenken.
Baukasten, Freelancer, Agentur oder direkt beim Inhaber – was lohnt sich für wen?
Was es kostet, eine Website erstellen zu lassen, hängt stark vom gewählten Weg ab. Sie haben im Grunde vier Möglichkeiten, und sie unterscheiden sich in Preis, Aufwand und Betreuung deutlich.
| Weg | Grobe Kosten | Aufwand für Sie | Für wen geeignet |
|---|---|---|---|
| Baukasten (Wix, Jimdo & Co.) | gering, meist monatlich | hoch – Sie bauen selbst | sehr kleines Budget, schneller Selbststart |
| Freelancer | 60 – 120 €/Std. (marktüblich, 2026) | mittel | klare Projekte, direkter Draht |
| Agentur | 80 – 150 €/Std. (marktüblich, 2026) | gering | größere Vorhaben mit mehreren Gewerken |
| Direkt beim Inhaber | Festpreis pro Projekt | gering | kleine Firmen, die einen Ansprechpartner wollen |
Ganz offen: Ein Baukasten reicht, wenn Sie mit sehr kleinem Budget schnell selbst starten wollen und eine Vorlage genügt. Sind Ihre aktuellen Anfragen dadurch gedeckt, müssen Sie gar nichts ändern. Womit Sie dabei rechnen müssen, habe ich getrennt aufgeschrieben: was ein KI-Baukasten leistet und was der Gratis-Tarif nicht enthält. Eine individuelle Website erstellen lassen lohnt sich, sobald Ihr Auftritt Kunden überzeugen soll: eigenes Design, schnelle und sichere Technik, mehr Spielraum bei der Auffindbarkeit. Der vierte Weg, direkt beim Inhaber, unterscheidet sich in zwei Punkten: Ihr Ansprechpartner ist zugleich derjenige, der die Seite baut, und der Preis steht als Festbetrag fürs Projekt fest statt als Rechnung nach Stunden. So arbeite ich.
Einmalige und laufende Kosten: Was eine Website im Monat kostet
Neben dem einmaligen Bau fallen laufende Kosten an: vor allem Domain, Hosting und optional Pflege. Diese Posten sind meist klein, sollten aber von Anfang an eingeplant sein.
| Posten | Einmalig oder laufend | Einordnung |
|---|---|---|
| Erstellung der Website | einmalig | Der größte Posten (Spannen oben). |
| Domain | laufend, jährlich | Kleiner Fixbetrag, läuft auf Ihren Namen. |
| Hosting | laufend | Überschaubar; bei schlanker Technik besonders günstig. |
| Pflege & Updates | laufend / nach Bedarf | Der eigentliche laufende Hebel. |
| Spätere Änderungen | nach Bedarf | Planbar, wenn vorher besprochen. |
Ein Praktiker-Fakt, den kein Baukasten-Verkäufer gern nennt: Die laufenden Kosten hängen massiv von der Technik ab. Diese Ratgeber-Seite hier ist bewusst als statische Website gebaut, ohne Plugin-System, das ständige Sicherheits-Updates erzwingt, und mit kaum Angriffsfläche. Das senkt den Wartungsaufwand gegenüber der typischen WordPress-Plugin-Tretmühle spürbar. Wenn Sie bereits eine Website haben, lohnt oft ein anderer Weg: die vorhandene Website optimieren lassen, statt neu zu bauen. Das kann deutlich günstiger sein als ein kompletter Neubau.
Versteckte Kosten: Was oft erst später auf der Rechnung steht
Versteckte Kosten sind die Posten, die im ersten Angebot fehlen und später dazukommen. Ich liste sie hier aus Ihrer Schutz-Perspektive auf, damit Sie ein Angebot selbst grob nachrechnen können.
- Premium-Vorlagen und Design-Lizenzen, die extra kosten
- Plugin- und Modul-Abos, typisch bei Baukasten- und WordPress-Systemen
- Nachträglich beauftragte Texte und Bilder, wenn Sie sie nicht selbst liefern
- Spätere Änderungen und neue Seiten nach dem Launch
- BFSG-Nachrüsten, falls Barrierefreiheit doch zur Pflicht wird (dazu unten mehr)
- Abhängigkeit und Wechsel-Kosten, wenn Domain oder Zugänge nicht Ihnen gehören
Fragen Sie vor der Beauftragung gezielt: Was ist im Preis enthalten, und was würde extra kosten? Ein seriöser Anbieter beantwortet das klar. Deshalb bevorzuge ich einen Festpreis, der diese Punkte vorab klärt.
Festpreis oder Stundensatz? Warum ein Festpreis Sie schützt
Ein Festpreis ist eine feste Zahl, die feststeht, bevor die Arbeit beginnt. Beim Stundensatz zahlen Sie dagegen, was am Ende zusammenkommt, und tragen das Risiko, wenn ein Projekt länger dauert als gedacht.
Für Sie als Auftraggeber bedeutet der Festpreis vor allem Planungssicherheit: Sie wissen von Beginn an, was die Website kostet, und müssen nicht bei jeder Rückfrage auf die Uhr schauen. Das Risiko einer Fehlkalkulation liegt beim Anbieter, nicht bei Ihnen. Ein Stundensatz kann fair sein (bei laufender, offener Betreuung etwa), aber für ein abgegrenztes Website-Projekt ist eine feste Zahl vorab der bessere Schutz gegen die gefürchtete Kostenexplosion.
Deshalb nenne ich den Preis vor Projektstart: Sie bekommen einen Festpreis nach kostenlosem Erstgespräch, keine offene Rechnung und keine Überraschung am Ende.
Gehört mir die Website hinterher? Eigentum und Abhängigkeit
Ja. Bei einem fairen Anbieter gehören Ihnen die fertige Website, die Domain und sämtliche Zugangsdaten. Das ist einer der häufigsten Sorgenpunkte, und er gehört in jeden Kosten-Vergleich, weil Abhängigkeit später richtig teuer werden kann.
Achten Sie darauf, dass Domain und Hosting auf Ihren Namen laufen und Sie alle Logins erhalten. Dann gibt es kein Abo, das Sie bindet, keine Blackbox und keine Weiterreich-Kette. Und wenn Sie den Anbieter später wechseln wollen, kommen Sie jederzeit an alles heran. Bei mir bekommen Sie das Werkzeug in die Hand, nicht nur ein Ergebnis, das Sie ausschließlich über mich pflegen können. Fragen Sie im Erstgespräch ausdrücklich danach; die Antwort verrät viel über die Fairness eines Angebots.
Muss meine Website barrierefrei sein? BFSG als Kostenfaktor
Das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG) gilt seit dem 28. Juni 2025. Für viele kleine Firmen-Websites ist es aber Entwarnung. Kleinstunternehmen (weniger als 10 Beschäftigte und höchstens 2 Mio. € Jahresumsatz oder Jahresbilanzsumme) sind mit ihren Dienstleistungen nach § 3 Abs. 3 BFSG ausgenommen; dazu zählt auch ein Onlineshop als Dienstleistung im elektronischen Geschäftsverkehr. Die Pflicht greift dagegen oberhalb dieser Schwellen und für BFSG-Produkte wie E-Book-Reader oder Router (Quelle: § 2 und § 3 BFSG; Händlerbund, 2025). Ob Ihr Fall darunterfällt, zeigt der eigene Ratgeber BFSG: Wer ist betroffen? mit allen Fallgruppen.
Für Sie heißt das konkret: Wenn Sie unter den Schwellen liegen und keine BFSG-Produkte wie E-Book-Reader oder Router verkaufen, müssen Sie Ihre Website nach heutigem Stand nicht zwingend barrierefrei umbauen, und der Kostenfaktor entfällt. Trotzdem baue ich von Anfang an sauber und barrierearm: gute Struktur, lesbare Kontraste, bedienbar per Tastatur. Das kostet im Neubau kaum extra, spart aber ein mögliches Nachrüsten, falls sich Ihre Situation ändert.
Was kostet eine Website mit Onlineshop?
Eine Website mit Onlineshop liegt marktüblich zwischen 2.000 und 15.000 € (Stand 2026): mehr als eine reine Firmenwebsite, weil Produktkatalog, Bezahlung und Versand dazukommen. Wie groß der Aufwand wird, hängt stark von der Zahl der Produkte und den gewünschten Zahlungs- und Versandwegen ab.
Das ist ein eigenes Thema mit eigenen laufenden Kosten: Ein gemietetes System wie Shopify beginnt marktüblich bei rund 27 bis 39 € im Monat, ein selbst gehosteter Shop liegt mit 130 bis 650 € pro Monat spürbar höher (Stand 2026). Wenn Sie damit konkret planen, habe ich separat aufgeschlüsselt, was ein Onlineshop im Aufbau und Betrieb kostet und wie sich ein Onlineshop erstellen lassen konkret abläuft.
Wann sich die Investition lohnt – und wann noch nicht
Eine neue Website lohnt sich, sobald Ihr Auftritt aktiv Kunden gewinnen soll: Sie werden gefunden, überzeugen Interessenten und bekommen Anfragen, die sonst beim Wettbewerb landen. Für ein kleines Unternehmen ist das meist der Punkt, an dem sich die einmalige Investition über gewonnene Aufträge trägt. Eine grobe Faustregel: Bringt Ihnen der Auftritt übers Jahr auch nur wenige zusätzliche Aufträge, hat er die einmaligen Kosten für die meisten kleinen Betriebe schon wieder eingespielt.
Genauso gehört dazu: Wenn ein sauberer Baukasten Ihre Anfragen gerade deckt und Sie zufrieden sind, müssen Sie nicht sofort investieren. Es gibt keinen Grund, Geld auszugeben, nur weil es „professioneller“ klingt. Sinnvoll wird der Wechsel, wenn die Vorlage an Grenzen stößt: bei Auffindbarkeit, Tempo, eigenem Erscheinungsbild oder wenn Sie schlicht mehr Anfragen brauchen.
Häufige Fragen
Was kostet eine einfache Website für ein kleines Unternehmen?
Eine einfache Firmenwebsite mit wenigen Seiten liegt marktüblich zwischen 2.500 und 5.000 € (Stand 2026), ein reiner Onepager zwischen 490 und 1.000 €. Den genauen, verbindlichen Preis gibt es als Festpreis nach einem kostenlosen Erstgespräch.
Was kostet eine Website im Monat?
Laufend fallen vor allem Domain und Hosting an: überschaubare Posten, deren Höhe vom Anbieter abhängt. Einen Wartungsvertrag brauchen Sie bei schlanker, statischer Technik nicht zwingend, weil es keinen Plugin-Update-Zwang gibt.
Baukasten oder Website erstellen lassen – was lohnt sich für mich?
Ein Baukasten lohnt sich bei sehr kleinem Budget und einfachem Bedarf. Sobald Ihr Auftritt Kunden überzeugen und gut gefunden werden soll, lohnt es sich, die Website erstellen zu lassen, mit eigenem Design und schneller, sicherer Technik.
Gehört mir die Website hinterher und komme ich an meine Domain?
Ja. Bei einem fairen Anbieter gehören Ihnen Website, Domain und alle Zugangsdaten. Achten Sie darauf, dass Domain und Hosting auf Ihren Namen laufen; dann können Sie jederzeit wechseln, ohne etwas zu verlieren.
Festpreis oder Stundensatz – worauf muss ich achten?
Für ein abgegrenztes Website-Projekt schützt ein Festpreis besser: Sie kennen die Zahl, bevor die Arbeit beginnt. Ein Stundensatz kann bei laufender Betreuung fair sein, birgt beim Projekt aber das Risiko einer offenen Endsumme.
Wie erkenne ich einen fairen Preis?
Ein fairer Anbieter nennt den Preis vor Projektstart, erklärt jede Position und übergibt Ihnen am Ende Domain und Zugänge.
Nehmen Sie die Spannen von oben mit, wenn Sie das nächste Angebot lesen: Sie sagen Ihnen in zehn Sekunden, ob eine Zahl im Rahmen liegt. Was sonst noch auf dem Weg zur eigenen Website wichtig wird, steht in der Ratgeber-Übersicht.
Wenn die Umsetzung jemand übernehmen soll, führen diese Seiten weiter: eine Website bauen lassen, eine bestehende Seite überarbeiten lassen oder bei Google gefunden werden.